Eisenbahnstraße 5/7a


März – Es ist vollbracht!


Was mich bewegt

Monatsimpuls zu Johannes 19, Vers 30
„Es ist vollbracht!“

 

 

„Fertig“ – ich stehe neben meiner Modelleisenbahn und schaue zufrieden auf den soeben fertig gestellten Anlagenabschnitt. Wochen habe ich daran gebastelt. Unzählige Meter Draht und elektronische Bauteile verbaut, Häuser gebastelt, Grasmatten verlegt. Selbstzufrieden klopfe ich mir auf die Schulter (ich bin allein im Raum) und durch meinen Kopf geht leicht schmunzelnd der Gedanke „Es ist vollbracht“. „Halt“ spricht es in mir. „Es ist vollbracht“ waren die letzten drei Worte von Jesus am Kreuz.
Danach starb er. „Vollbracht“ ist nicht das Gleiche wie „fertig“. Hier kommt etwas viel Größeres und Umfassenderes zum Ausdruck. In „vollbracht“ steckt etwas Endgültiges, Unumkehrbares. Etwas ist ein für alle Mal vorbei und etwas ganz Neues hat begonnen.
Das Gesetz hat ausgedient. Gott möchte keine Opferrituale mehr von uns. Ab jetzt steht der Himmel offen. Der Weg zum Vater ist ohne Leistung für jeden frei und geebnet. („Der Vorhang im Tempel zerriss“). Und umgekehrt steht mir die ganze Fülle der himmlischen Herrlichkeit in vollem Umfang zur Verfügung. Mit diesen letzten drei Worten Jesu hat ein ganz neues Zeitalter in der Beziehung zwischen Gott und den Menschen begonnen. Gnade statt Rituale (Gesetz) = Sieg der Liebe! Interessant ist die Tatsache, dass ein paar Verse vor unserem Monatsspruch, Jesus noch die Alterssicherung seiner Mutter regelt, indem er den Jünger Johannes zum Sohn von Maria erklärt. Mich hat das total berührt, wie Jesus den Bogen von ganz normalen menschlichen Notwendigkeiten hin zu globalen, die Menschheit verändernden Angeboten spannt.
Danke Jesus, dass dieses „vollbracht“ auch heute noch gilt und Du mit uns und mit mir noch längst nicht „fertig“ bist.
Gehen wir voller Zuversicht in die Passionszeit, denn für uns hat Jesus alles „vollbracht“.
Es kann spannend werden!

Euer Andreas Finsterbusch

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