Eisenbahnstraße 5/7a


Februar – Was mich bewegt


Gottes Wort und Tat

Im Januar erzählte Pastor Christof Lenzen den versammelten Christen aus verschiedenen Allianzgemeinden vom Aufbruch des Abraham in das Land, das Gott ihm gezeigt hatte und in dem er den Rest seines Lebens wohnen sollte. Da war der Stammvater der Juden schon 75 Jahre alt. Interessanterweise tat sich bei der Schilderung des vermeintlichen Konflikts des 75-Jährigen in der Heimat verwurzelt zu sein, als „Rentner“ in der „Komfortzone“ zu leben und dem Aufbruch ins Ungewisse kein Widerspruch auf. Glaube gibt Wurzeln. Trotzdem verlangt das Leben Beweglichkeit von uns. Und so können die, die ihm vertrauen, stabil verwurzelt und gleichzeitig unterwegs sein, so Christof in seiner Predigt.

„Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.“ 5. Mose 30, 14

Nun nimmt uns der Monatsspruch für den Februar in eine ähnliche Situation mit hinein. Mose muss vor seinem Tod einige Dinge regeln. Zum Beispiel einen Nachfolger bestimmen, einen neuen Führer: Josua. Er soll das Volk in das neue Land, in die versprochene neue Heimat führen. Wieder sind Wurzeln, Vertrauen und Beweglichkeit gefragt. Und Mose hält eine letzte große Rede an die zwölf Stämme Israels. Eine Art Grundsatzrede, ein Vermächtnis. Und darin betont er die unerschütterliche Treue Gottes, der sein Volk nie im Stich gelassen und an seinem Bund immer festgehalten hat. Mose betont aber auch, dass dieses Verhalten Gottes nicht zum Nulltarif zu haben ist. Gott fordert Treue, das Halten der Gebote und Vertrauen ein. Mose hat Gottes Wort immer und immer wieder verkündet und es sozusagen in die Münder seiner Volksgenossen gelegt. Bei ungezählten Frauen und Männern wird es bis ins Herz gelangt sein. „…dass, du es tust.“ Das dürfte der Kern der Aussage sein. Das ist sicher auch der Kern der Monatsbotschaft an uns. Wir haben es heute viel leichter als das Volk Israel damals. Jesus befreit uns zu einem Leben allein aus Gnade, ohne die Zwänge des (mosaischen) Gesetzes.
Gnade macht den Unterschied!, predigte Frank Thiem am 21. Januar. Trotzdem schadet es nicht, Gottes Wort zu kennen und danach zu leben. Im Gegenteil!

Freundliche Grüße

Erkan-J. Müller

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