Eisenbahnstraße 5/7a


April – Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten?


Was mich bewegt

 

Was lesen wir lieber in einer Zeitung? Eine Studie untersuchte das mit einem Gerät, das die Augenbewegungen aufzeichnet. Das Ergebnis war – leider – zu erwarten. Die Testpersonen lasen beim Durchblättern einer Zeitung allesamt lieber schlechte Nachrichten. Selbst die, die vorher angaben, dass die Medien zu viel über schlechte Nachrichten berichten und zu wenig über wirklich Erfreuliches! Dieses Forschungsergebnis hat mir eins klargemacht: Von unserem Denken her wollen wir Gutes und Erfreuliches wahrnehmen und uns positiv beeinflussen lassen – aber unsere Instinkte lassen uns eher auf das schauen, was nicht gut ist, was zum Aufregen dient, wenn – ja wenn wir nicht bewusst lesen und entscheiden, was wir wahrnehmen wollen. Es gibt also offensichtlich eine Schwerkraft weg von dem, was wir für richtig halten zu einem entgegengesetzten Verhalten. Die Medien nutzen das natürlich: Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten – die verkaufen sich gut! Jesus spricht davon, dass nur das aus uns herauskommt, was in uns ist. Stopfen wir uns also – manchmal unbewusst – überwiegend mit Negativem voll, dann wird auch genau das aus unserem Mund kommen und unser Denken bestimmen. Wenn wir nicht Verantwortung übernehmen und auswählen, was wir aufnehmen wollen. Und ob wir die Skandalschlagzeile wirklich vertiefen wollen oder einfach zur Seite legen. Wir werden geprägt, aber wir haben die Verantwortung, von was. Wir stärken immer das in uns, auf das wir schauen. Schauen wir auf Gott, schauen wir auf seine Zusagen und auf das, was er bewirkt in dieser Welt, bemerken wir, was Schönes in unserer Stadt passiert, nehmen wir die freundlichen Gesten, die kleine Hilfsbereitschaft wahr? Dann wird unser Geist aufgebaut und unser Leben wird heller. Ich wünsche uns für den Monat April, dass wir das als Experiment wagen:
Dass wir bewusst auf das schauen, was gut ist und erfreulich. Und beobachten, was das in uns verändert.

Euer Christof

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